verwilderte

Geschichten aus drei erfundenen Leben
 

Letztes Feedback

  •     11.03.17 21:45
    1
  •     11.03.17 21:45
    1
  •     11.03.17 21:45
    1
  •     11.03.17 21:46
    1

Meta





 

Aus Spaß bist du wohl ...

Während meine Charaktere geprägt sind von den Eigenarten und Liebenswürdigkeiten meiner Mitmenschen – und hier ist es egal, ob es sich dabei um verwandte Seelen, Freunde oder Fremde handelt, um einmalige Begegnungen oder Sandkastenlieben – sind meine Geschichten geprägt vom Rollenspiel.

Rollenspiel ist genau das, was das Wort vermuten lässt: Das Spielen einer Rolle. Das fängt im Kindesalter an und hört leider bei den meisten auch dort auf. „Mutter, Vater, Kind“ dürfte eines der am weitverbreitetsten Varianten des Rollenspiels sein, dicht gefolgt von „Katz‘ & Hund“, „Anna & Elsa“ und weniger bekannten Varianten, wie „Aus Spaß bin ich wohl eine Lampe“.  

„Aus Spaß bist du wohl …“ ist der Anfang jeden zweiten Satzes und das ist alles, was man für gelungenes Spiel braucht. Spaß und Fantasie.

Auch in dem Spiel, in dem die Goblins zu Hause sind, hat man die Möglichkeit Rollenspiel zu betreiben. Dazu gibt man den zuvor erschaffenen Charakteren eine Seele. Hierbei möchte ich anmerken, dass Rollenspieler an sich schon einen eigenen Blog wert sein können, dies aber nicht mein Fokus ist und ich deshalb nur anreißen werde, wie ICH mich mit dem Thema Rollenspiel beschäftige.

Ich überlege mir ein paar Eckdaten: Wann und wo wurde mein Charakter geboren? Hat er Geschwister? Welche Stärken und Schwächen hat er, welche Eigenarten und was ist wohl sein Lieblingsessen? Sagt er bestimmte Worte gern oder gar nicht?

Mit diesem Hintergrund lasse ich meinen Charakter durch die Welt ziehen, bis er früher oder später auf andere Charaktere, die von anderen Spielern gelenkt werden, trifft. Nun kann es also beginnen, das Rollenspiel. Denn auch mein Gegenüber hat sich Gedanken gemacht.

Es trifft also ein Pferdedieb auf eine Wache, ein Händler auf einen Ladenbesitzer, ein Schurke auf ein Opfer und ein Magier auf seine Umwelt.  

Manchmal sind das kurze Begegnungen, manchmal entwickeln sich Beziehungen, manchmal begegnet man sich zweimal im Leben. Und immer machen diese Begegnungen etwas mit meinem Charakter. Er wächst an den Erlebnissen, gewinnt an Erfahrungen und entwickelt sich weiter. So wie wir im echten Leben, nur eben aus Spaß.

5.3.17 08:06

Letzte Einträge: Meister Lampe in Aufruhr, Der traurige Hut, Die Kurve, Der Filter, Locker aus der Hüfte

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen