verwilderte

Geschichten aus drei erfundenen Leben
 

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Die Kurve

Meister Lampe hatte es sich auf Emsas Bett gemütlich gemacht. Er hatte sich der Länge nach ausgestreckt und seine langen weißen Ohren hingen entspannt von seinem Kopf. Er döste vor sich hin und träumte von Kaninchensachen, als ihn ein kleines Erdbeben aufschrecken ließ. Emsa war zurück. Schwungvoll hatte sie sich aufs Bett gesetzt und Meister Lampe seine Ohren aufstellen lassen. Neugierig legte er den Kopf schief und wartete auf eine Reaktion, die etwas aufschlussreicher war, als ein sich-aufs-Bett-plumpsen-lassen. „So ein Spatzenhirn, dieser Murrk“, begann Emsa dem Kaninchen zu berichten. „Hat alles auf eine Karte gesetzt und dann alles verloren. Und wo Moogie ist, weiß er auch nicht. Ich meine, wenn ihn einer retten kann, dann ja wohl sie. Zum Glück haben wir rechtzeitig die Kurve gekriegt, was?“ Emsa legte ihre Hand auf den Kopf des Kaninchens und streichelte sacht an den Ohren entlang. „Ich werde ihm einen neuen Hut machen. Zu einem ganz besonderen Preis.“ Emsa zwinkerte dem Kaninchen zu. Meister Lampe verstand sofort. Zu einem besonders teuren Preis. Es schien, als hätte Emsa die Kurve wirklich gekriegt.

17.3.17 17:22

Letzte Einträge: Meister Lampe in Aufruhr, Der traurige Hut, Der Filter, Locker aus der Hüfte

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